Es war einmal ... anders!

Mamiya C3

Die Fotokünstlerin Yishay Garbasz brachte es auf den Punkt. Mit einer Digitalkamera kann so gut wie jeder fotografieren, eins der hundert Bilder wird es schon sein. Wer es aber richt lernen möchte, macht entweder eine Fotoausbildung oder geht weit zurück und übt mit Minimaltechnik. Ich lies mich auf ihren Vorschlag ein und kaufte mir eine doppeläugige Mittelformatkamera der Marke Mamiay C3 mit Mamiya-Sekor 80mm 1:2,8 Objektiv. Verwendet habe ich einen 6 x 6 Rollfilm mit sage und schreibe 8 Bildern pro Film. Da überlegt man sich sehr genau, was man fotografieren möchte und misst die Belichtung gerne mehrfach. Da in der Kamera natürlich kein Belichtungsmesser integriert ist, musste ich auf ein Handmodell zurück greifen. Hier habe ich mich dann aber doch dem digitalen Lichtmesser hingegeben. Zu guter letzt hat mir Yishay dann noch das selbst entwicklen der s/w-Filme beigebracht. Für meine ersten Versuche fand ich das Ergebnis mal nicht ganz so schlecht. ;)

Nikonos V

Erstaunlicherweise baute ich meine Leidenschaft für Fotografie erst beim Tauchen so richtig aus. Als ich anfing (ich glaube 1998) gab es noch keine brauchbaren Digitalkameras und die einzige wasserdichte 35 mm Spiegelreflexkamera war die Nikonos V. und später deren große Schwester die Nikonos RS. Mir ist jedenfalls nichts anderes bekannt. 
Ich fotografierte also mit einer Nikonos V und 2 Strobes. Mein Tauchlehrer und Mentor der Fotografie Malcolm Ross entführte mich auf die schönsten Tauchspots der Welt und weckte in mir die Leidenschaft für Unterwasserfotografie. Auf den Salomonen, in Malaysia (Sipadan), den Malediven, Ägypten und natürlich auch in den heimischen Bergseen begegnete ich einer so faszinierenden Welt, das ich sie unbedingt auf Bilder festhalten wollte. Leider sind die meisten Diafilme bei meinen letzten Umzügen verschwunden und mir bleiben nur wenige Erinnerungen.

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